"Alte Kameraden" Schiefbahn 2000

Über uns
Rubrik statische Inhalte

Wir sind 10 Jahre alt!

Wer sind wir?

Wir sind einer von derzeit acht Jungschützenzügen in der St. Sebastianus-Bruderschaft 1449 Schiefbahn e.V. und ebenfalls einer von 55 Schützenzügen in Schiefbahn. Wir sind in unserer Gemeinschaft als Schützenzug Teil der zweitgrößten Bruderschaft am linken Niederrhein, welche dem Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften angehört. Die Ursprünge dieser Bruderschaft gehen bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Sie ist eine der traditionsreichsten in Deutschland. Der damals entstandene Wahlspruch “Für Glaube, Sitte und Heimat” gilt heute noch und ist nicht nur als bloße Redewendung zu verstehen. Wir vom Schützenzug haben diese christliche Zielsetzung verinnerlicht und leben danach.

Der Schützenzug selbst unterliegt der Satzung und der Geschäftsordnung der Bruderschaft. Eigene Regelungen dürfen intern nur getroffen werden, wenn sie diese beiden Institutionen nicht verletzen oder missachten. Über interne Regelungen wird auf Versammlungen abgestimmt. Wir veranstalten jeden dritten Freitag im Monat in unserem Wachlokal solch ein Treffen. Wir nehmen auch an Aktivitäten der Bruderschaft und der Jungschützenabteilung teil. Zu den Veranstaltungen gehören unter anderem ein Prinzenschießen, Hubertusball, Fußballturnier, Kickerturnier und diverse Pokalschießen. Der Höhepunkt eines jeden Jahres ist das Schützen- und Heimatfest in Schiefbahn. Dieses findet immer am dritten Wochenende im Juni von Samstag bis Dienstag statt.

Neben den offiziellen Aktivitäten unternehmen wir unter anderem eine zuginterne Weihnachtsfeier, ein Sommerfest und in unregelmäßigen Abständen Schützenzugtouren. An unserem Vogelschuss ermitteln wir den Schützenzugkönig und seine Minister. Dieser findet im Frühling an der Schießsportanlage in Schiefbahn statt.

Einer der bewegenden Momente in der Geschichte war der Gottesdienst am Schützenfestsonntag im Jahr 2006. Der damalige Ehrengeneral Franz Josef Faßbender verstarb vor Schützenfest. Er war nicht nur eine lange Zeit im Stab der Bruderschaft, sondern auch Großvater der Schützenbrüder Johannes und Michael Faßbender. Ohne ihre Kenntnis organisierte der Schützenzug ein Gesteck und trug dies ehren- und würdevoll vom Bruderhaus bis zum Grabe des Großvaters. Nach ein paar Worten des Zugführers und einer Schweigeminute nahmen wir in stillem Gedenken am anschließenden Gottesdienst teil. Seither halten wir nach Tode eines direkten Familienmitglieds eines Schützenbruders auf der darauffolgenden Versammlung eine Gedenkminute ab.


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